ad personam
Dr. phil., geb. 1951 in Bremen. Nach dem Studium von Chemie und Physik in Münster Wechsel zum Studium der Archäologie, Anthropologie und Ethnologie in Hamburg. Wichtige Lehrer: F.-W. Rösing, H. Ziegert, J. Jensen. Dissertation über vorgeschichtliche Ernährung 1986 (publiziert 1986 in Oxford). Seit den Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg selbständiger Archäologe und Anthropologe sowie Lehrbeauftragter für Informatik. Teilnehmer mehrerer Ausgrabungen in Deutschland, Griechenland, Ägypten, Syrien usw. und Leiter der Ausgrabungen einiger mittelalterlicher Gräberfelder in Norddeutschland und einer der größten deutschen Stadtgrabung in Lübeck. Seine Forschung konzentriert sich auf Osteoarchäologie, also die interdisziplinären Überschneidungsfelder zwischen Anthropologie und Archäologie, auf die Bevölkerungsgeschichte von West- und Norddeutschland, auf Leichenbrand und auf die rechnergestützte Analyse von Keramik. Zudem beharrlicher Kritiker des Gleichmaßes und der Zunahme des Mittelmaßes sowie der Verbreitung des Peter-Prinzip‘s in Forschung und Lehre, Verwaltung und Politik.
Herausgeber von „Studia Osteoarchäologica“, Mitherausgeber der „Archaeologia Atlantica", langjähriger Schriftleiter der „Hamburger Beiträge zur Archäologie", vormals Beiratsmitglied bei „Homo" und „Archivio per l'Antropologia e I'Etnologia".